Sonnenpflanze Johanniskraut – Salbe aus Rotöl ist bald da

Es gibt in unseren Breitengraden kaum eine Pflanze, die die  direkte Sonneneinstrahlung so sehr liebt, wie das Johanniskraut. Schon beim Anblick dieser Pflanze erhellt sich unser Gemüt.

Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) wächst bevorzugt an sehr hellen, trockenen Orten auf Wiesen und unberührten Ackerflächen mit eher kargen Böden. Vermutlich stammt seine Namensgebung von Hyperion, dem Titan des Lichtes aus der griechischen Mythologie ab.

Nicht nur die Farbe verrät es einem, auch die vielen zierlichen strahlenförmigen Staublätter der Blüten erinnern sehr an die Sonne. 

Seine besondere Kraft besteht darin, diese Sonnenenergie stark zu bündeln, zu speichern und sie mittels seiner Wirkstoffkomplexe an uns weitergeben zu können. Es ist daher kein Zufall, dass diese Pflanze unsere Stimmung aufhellt, wofür sie weit bekannt ist.

Die Inhaltsstoffe des Johanniskrauts tragen immens dazu bei, Depressionen und andere schwere und dunkle Stimmungen besser händeln zu können. Vor allem die Wirkstoffe Hypericin und Hyperforin sind für die heilsame und den Geist beruhigende Wirkung verantwortlich.

Eines der berühmtesten und empfehlenswerten Präparate ist Laif900. Ein rein pflanzliches Extrakt auf Basis des Johanniskrauts.

 

Paracelsus, unser abendländischer und hoch begabter, wenn nicht gar genialer Arzt des Altertums lobte dieses Kraut stets in den höchsten Tönen: „Das soll jeder Arzt wissen, dass Gott ein großes Arcanum (lat. = Geheimnis) in das Kraut gelegt hat, nur wegen der Geister und tollen Phantasien, die den Menschen in Verzweiflung bringen […] Denn Johanniskraut ist eine Universalmedizin für den ganzen Menschen.“  Er spricht hier von Depressionen und psychischen Erkrankungen.

Auch meinte er: „Es ist nicht möglich, dass eine bessere Arznei für Wunden in allen Ländern gefunden wird.“

 

Also nicht nur das Gemüt, auch unseren Körperzellen erhellt es. Die ätherischen Öle, Flavonoide, Tannine  und Gerbstoffe und einige andere haben vor allem entzündungshemmenden, aber auch krampflösenden, schmerzstillenden, antibakteriellen und verdauungsfördernden Einfluss. Johanniskraut findet seinen Einsatz nämlich auch bei der Behandlung von Sonnenbrand und Irritationen der Haut bis hin zu Neurodermitis oder Schmerzen des Weichteilgewebes des Bewegungsapparates wie es bei Rheuma der Fall ist und wie bereits erwähnt bei der Behandlung von schwierigen Wunden.

Innerlich angewandt hilft es bei Verdauungsbeschwerden und Stoffwechselgeschehen. Vor allem das berühmte Rotöl ist dafür sehr häufig in Verwendung.

Und eben weil es die Lichtaufnahme vor allem der Haut erhöht, ist nicht zu unterschätzen, dass sie nach Auftragen des Öls um einiges sonnenempfindlicher wird.

Diesen Umstand beachtend, gibt das Rotöl des Johanniskrauts eine erstklassige Möglichkeit zur innerlichen und äußerlichen Pflege unserer „Strahlkraft“ oder auch Heilungskraft und natürlich Lebensfreude.

 

Genau zur sonnigsten Zeit des Jahres an den längsten Tagen bei hohen Temperaturen geht man dieses Kraut sammeln. So begab auch ich mich in die Wildnis Berlins und wählte die feinsten Blüten an sauberen Standorten aus, um sie in hochwertigem Olivenöl einzulegen und ziehen zu lassen. Schon nach wenigen Stunden färbte sich das Öl durch die Inhaltsstoffe der Blüten dunkelrot und erklärt somit, wie das Rotöl zu seinem Namen kommt.

Ganze 8 Wochen lässt man dem Johanniskraut nun Zeit, um alle Wirkstoffe an das Öl abzugeben und zu reifen. Ende August werde ich aus ihm zur längeren Haltbarkeit eine Salbe anfertigen, die allein schon durch die Farbe besticht.

Bis dahin übermittle ich sonnigste Grüße vom Johanniskraut,

Constanze Clauss

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